Jeder Anfang beginnt mit einem Schritt ...

04. April 2019

Wir kennen sie alle – die lieb gewordenen Gewohnheiten: Sei es nun das Stück Kuchen am Nachmittag, der xte Milchkaffee mit Zucker zum Überstehen der langen Bürositzungen, die schnelle Pizza am Abend oder das Leberwurstbrot kurz vor dem Schlafengehen.

Dabei ist gesunde Ernährung oft gar nicht so schwer, wenn man es schafft, alte Gewohnheiten abzulegen und sie durch gesündere zu ersetzen. Schließlich weiß ja irgendwie jeder, was ihm guttut: weniger Fett, weniger Zucker, weniger Fastfood. Dafür mehr Salat und Gemüse, mehr Vollkorn und das Trinken von viel Wasser.

Doch der Vorsatz abzunehmen oder sich gesünder zu ernähren alleine, genügt nicht. Konkrete Ziele, die sich erreichen lassen, sind gefragt: Könnte ein Stück Obst den Heißhunger auf Süßes nicht auch stillen? Kann ich früher zu Abend essen, und zwar einen Salat oder eine Suppe? Schmeckt der Kaffee nicht auch mit weniger Milch und ohne Zucker, oder trinke ich stattdessen gleich lieber einen Kräutertee? Wichtig bei allem ist, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen.

Der Trick: Beim Ändern von Ritualen klein fangen 

Denn die Wissenschaft beweist: kleine Schritte und regelmäßig bewusst wiederholte Rituale helfen, unser Gehirn „umzuprogrammieren“. So lässt sich der innere Schweinehund allmählich überwinden. Doch machen Sie sich auf Rückschläge gefasst. Denn bis sich eine neue Routine einschleift, vergehen durchschnittlich 21 Tage, sagen Hirnforscher. Die gute Nachricht: Haben Sie das mal geschafft, wollen Sie den Apfel am Nachmittag und den Salat zum Abendessen vermutlich nicht mehr missen.