Sport in den Alltag integrieren – so geht’s!

04. April 2019

Im Prinzip sind Sie voll motiviert. Sie wollen sich wirklich endlich mehr bewegen. Doch ständig kommt Ihnen was dazwischen. Zu müde, zu spät, zu dunkel? Wie lassen sich die inneren Widerstände überwinden und wie schafft man es, sportliche Aktivitäten dauerhaft in den Tagesablauf einzubauen?

Indem Sie sich daran gewöhnen, bestimmte Dinge an bestimmten Tagen zu tun. Schließlich essen, schlafen und arbeiten wir auch zu bestimmten Zeiten. Bewegung kann so selbstverständlich sein wie Zähneputzen oder Frühstücken. Zu Beginn wirkt ein solches Vorhaben vielleicht noch etwas starr. Doch schneller als gedacht erreichen Sie damit einen Punkt, an dem Ihnen die Bewegung fehlt – ohne dass Sie gleich zur Sportskanone werden müssen. Denn das Vorgehen nach einem Leistungsprinzip wäre hier völlig fehl am Platze.

Aber wie lässt sich die eigene Trägheit effektiv aushebeln? Was hierbei hilft, sind die kleinen Schritte. Etwa ein konkreter Plan wie „Am Mittwoch gehe ich nach der Arbeit schwimmen“. Der Vorteil davon: Wir überlisten so unser limbisches System im Gehirn. Dieses ist verantwortlich für unsere Emotionen. Rationale Vorhaben wie „mehr Sport treiben“ haben hier keine Chance. Mit positiven Erfahrungen lässt sich der innere Schweinehund „überzeugen“. Nach einiger Zeit wird aus dem Vorhaben „mittwochs Schwimmen“ eine neue Routine, die Sie nicht mehr missen wollen. Auch technische Hilfsmittel wie Schrittzähler, Fitness-Apps oder Laufuhren helfen dabei, am Ball zu bleiben.

Öfter mal aktiv sein

Nutzen Sie selbst minimale Bewegungen im Alltag, um Ihre Aktivität insgesamt zu erhöhen. Gründe für mehr Bewegung gibt es viele, unter anderem:

  • Bewegung kurbelt Ihr Herz-Kreislauf-System an und stärkt Ihr Immunsystem.
  • Bewegung regt Ihren Stoffwechsel an.
  • Bewegung fördert Ihre psychische Gesundheit und macht glücklich.
  • Bewegung kräftigt Ihre Stütz- und Bewegungsmuskulatur.

Kurzum: Legen Sie einfach los.